Presseberichte

Konzert

20.04.2018

Memmenhauser Musiker verabschieden sich von ihrer Dirigentin

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Mit einem großen Konzert verabschiedete sich der Musikverein Memmenhausen von seiner Dirigentin Nadine Juschka.

Bild: Musikverein Memmenhausen

 

Nach zehn Jahren hört Nadine Juschka auf. Mit einer musikalischen Reise durch die gemeinsame Zeit bedankt sich der Verein

Vor Kurzem lud der Musikverein Memmenhausen zu seinem Konzert ein. Dieses war zugleich auch das Abschiedskonzert der Dirigentin Nadine Juschka, die den Dirigentenstab im Juni dieses Jahres nach langjähriger Tätigkeit abgibt.

Unter dem Motto „Tanz durch die letzten zehn Jahre mit Nadine Juschka“ boten die Musiker einen musikalischen Rückblick auf die gemeinsame Zeit mit ihrer Dirigentin. Im ersten Teil des Konzertes wurden dem Publikum deshalb die schönsten Stücke der vergangenen Jahre nochmals zu Gehör gebracht. Dieser wurde mit dem Konzertmarsch „Atlanta 96“ von Wim Laseroms im voll besetzten Vereinsheim eröffnet. Im Anschluss an die Begrüßung durch die Vorsitzende Anja Haßmann übernahm Anita Schedel das Wort, die das Publikum nicht wie gewöhnlich durch das Programm führte, sondern auf unterhaltsame Weise die knapp zehn Jahre mit der Dirigentin Revue passieren ließ. Das nächste Stück, „Drei Tänze“ von Reinhard Summerer, bestand aus drei Teilen; anfangs ein majestätisch beginnender, gemäßigter Teil, in der Mitte ein sehr ruhiger, melodischer Tanz und ein lebhafter Schlussteil. Dann ging die Reise in die ungarische Puszta. Die „Kleine ungarische Rhapsodie“ von Alfred Bösendorfer begann und endete mit Klängen in Moll, die vom Leben der Ungarn, von Lieb und Leid, von Melancholie und Feuer erzählen und dem in Kontrast dazu stehenden romantischen, friedvollen Mittelteil. Und hier und da konnte der aufmerksame Zuhörer bestimmt auch das Temperament der Dirigentin heraushören.

Mit dem nächsten Stück wurde das Publikum mit den bekanntesten Melodien aus dem berühmten Musical „Tanz der Vampire“ von Jim Steinman in das Reich der Vampire entführt. Auf der einen Seite mit schweren, dramatischen Passagen, die das Dunkle, das Reich der Vampire, zum Ausdruck bringen. Auf der anderen Seite weiche, romantische Klänge, die der schönen Sarah gewidmet sind. Die darauffolgende Filmmusik „The Rose“ von Bette Midler, arrangiert für Blasorchester und Solotrompete war die Premiere für die Sängerinnen Dagmar Mayerföls und Bettina Frey, die den Musikverein ab diesem Jahr unterstützen. Nach einer kurzen Pause hob die Kapelle zusammen mit dem Publikum mit dem Konzertmarsch „Kometenflug“ von Alexander Pfluger in den zweiten Teil des Konzerts ab. Anschließend fanden die Ehrungen für Treue und Verdienste um die Blasmusik durch Thomas Fetschele statt. Dieser nutzte die Gelegenheit, neben der Durchführung der Ehrungen von sechs Frauen für zehn- und 15-jährige aktive Tätigkeit, sich als neugewählter stellvertretender Bezirksvorsitzende des Bezirks 11 vorzustellen. Musikalisch endlich „zu Hause angekommen“ ging es weiter mit Stücken aus der traditionellen Blasmusik. Beginnend mit einer melodiösen Kadenz, gefühlvoll gespielt vom Tenorhornregister bekamen die Zuhörer die „Bodenseepolka“ von Alexander Pfluger zu hören. Ein weiterer gesanglicher Höhepunkt war der Beguine „Jasmin“ von Freek Mestrini, gesungen von Michael Rampp, der nun ebenfalls als Sänger fester Bestandteil der Kapelle ist. Natürlich durfte im Programm ein Walzer nicht fehlen. Die „Moldauwellen“ von Kurt Pascher luden zum Mitschunkeln ein. Bevor die Polka „Böhmische Liebe“ von Mathias Rauch, gesungen von Michael Rampp, den offiziellen Abschluss des Konzertes bildete, überraschten die Musiker ihre Dirigentin nicht nur mit einem Präsent, sondern auch mit einem Banner mit der Aufschrift „Danke Nadine“. Hiermit bedankten sie sich für die jahrelange Tätigkeit, die etwa mit der Organisation eines Musikerausfluges nach Österreich weit über die musikalische Leitung hinausging. Der Dank des Publikums zeigte sich durch anhaltenden Beifall. Mit der Zugabe „Amazing Grace“ wurde es verabschiedet. (zg)


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Seit 190 Jahren Memmenhauser Musikverein ·

Mittelschwäbische Nachrichten · 27 Feb 2017 
 



Unter dem Motto „Da simmer dahoim“feiert der Musikverein Memmenhausen in diesem Jahr sein 190-jähriges Bestehen. Keine Großveranstaltung soll es sein, sondern mit mehreren kleineren Anlässen möchte der Verein im Dorf das beachtliche Jubiläum feiern. Die Musiker wollen sich über das ganze Jahr hinweg mit bestehenden kleinen Festen und weiteren zusätzlichen Höhepunkten in das Dorfleben einbringen. Ganz im Vordergrund soll dabei die traditionell böhmisch-mährische Blasmusik stehen. Einen Auftakt bietet das Starkbierfest am Samstag, 11. März, das um 20 Uhr im Musikerheim in Memmenhausen stattfinden soll. Als weitere große Höhepunkte folgen im Jahr das Hoffest, das gemeinsam mit dem Schützenverein Alpenrose ausgetragen wird, oder auch die musikalische Umrahmung zahlreicher Gottesdienste in der Dorfkirche.
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Konzert

16.04.2015

Ein Hauch von Hollywood mit Filmmelodien

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Die Musikvereinigung Memmenhausen bei Ihrem Frühjahrskonzert unter dem Motto „Filmmusik, Musicalhits und vieles mehr“.


Musikvereinigung Memmenhausen entführt bei Frühjahrskonzert Zuhörer in die Welt des Films

Beim diesjährigen Frühjahrskonzert der Musikvereinigung Memmenhausen wurde den Besuchern passend zum Thema „Filmmusik und Musicalhits“ der rote Teppich ausgerollt, der in den mit Filmrollen dekorierten Konzertsaal führte. Die Vorsitzende Anja Fendt eröffnete schwungvoll den ersten Teil des Konzertabends – Melodien aus Film und Musical, die jedem Zuhörer sichtlich bekannt waren.

Als Eröffnungsstück wählte die Kapelle mit Dirigentin Nadine Juschka die Titelmelodie „Also sprach Zarathustra“ des Films „Odyssee im Weltall“. Gefolgt wurde dies von einem Medley aus dem Musical „Das Phantom der Oper“, in dem sich das Phantom in die schöne Sängerin Christine verliebt, die jedoch ihren Jugendfreund Raoul begehrt. Dieses Wechselbad der Gefühle wurde sehr gut durch das Trompetenregister mit melodischen Klängen und den tiefen Instrumenten mit unheilvollen Melodien wiedergegeben. Unterstützt wurden die Stücke auch visuell durch Szenen und charakteristische Bilder, die zur Musik gezeigt wurden. So verliebten sich auch Simba und Nala zum Stück „Can You Feel The Love Tonight“ von Phil Collins aus dem Disney-Film „Der König der Löwen“. Eingeleitet wurde das Thema gekonnt vom Saxofon, was danach in den verschiedenen Registern wie Tenorhorn, Trompete oder Flöte übernommen und zu einem großen Gesamtklang gesteigert wurde.

Euregio – ein Fantasiename für Europa – führte den Zuhörer als Reiter hoch zu Pferd durch die Länder Europas, denn eines verbindet die Menschen jeder Herkunft und Sprache – Musik! Auch im Dschungel wird Musik gemacht, dies bewiesen die Musiker aus Memmenhausen mit den „Selections from Tarzan“ von Michael Sweeney, bei denen die Zuhörer praktisch Tarzan mit den Affen tanzend vor sich sehen konnten, so mitreißend wurden die Rhythmen aus dem Urwald wiedergegeben. Weiter ging es in die mystische Welt von Hogwarts und des Zauberschülers Harry Potter in „The Magic of Harry Potter“ von Michael Story. So wurde man im Zeitraffer Teil von Potters Entwicklung vom Erlernen der Zauberei bis hin zur Bekämpfung des bösen Zauberers Lord Voldemort, was durch leise Klänge der Flöten und Klarinetten und energischen Töne der Blechbläser sehr kontrastreich dargestellt wurde.

Im zweiten Teil des Abends kamen auch die Freunde traditioneller Blasmusik auf ihre Kosten, was der Marsch „Opening“ von Ernst Hoffmann einleitete. Bei „Midnight Tears“, einem Stück für Solotrompete und Blasorchester, intonierte Mathias Baur an der Trompete die melancholische Melodie der „nächtlichen Tränen“. Neben einem Medley der Stücke von „Simon and Garfunkel“ gehörten auch die „Stephans Polka“ von Alexander Pfluger und „Kirschblütenzauber“ von Franz Watz zum Repertoire der Musiker. Katharina Uhl führte während des gesamten Konzerts charmant durchs Programm.

Natürlich wurden im Rahmen des Konzerts auch langjährige, verdiente Musiker des Vereins geehrt. So konnte der stellvertretende Bezirksvorsitzende Franz Altstetter gleich 16 Musikanten auszeichnen. Für 10 Jahre aktives Musizieren wurden Mathias Baur, Carolin Frey, Maria Merz und Katharina Rehm geehrt, für 15 Jahre Theresia Eschenlauer, Anja Fendt, Sebastian Uhl, Anita Schedel, Christoph Meitinger, Michael Kling und Ramona Deisenhofer und für 25 Jahre Cornelia Fendt, Peter Schuster, Angelika Heider und Melanie Vöge. Außerdem gab es noch eine ganz besondere Ehrung für das aktive Musizieren seit 40 Jahren. Der Tubist der Musikvereinigung Memmenhausen, Gerhardt Fendt, wurde für seine langjährigen Verdienste um den Verein und die Musik mit einer Urkunde und einer Ehrenkarte ausgezeichnet, die ihm von nun an freien Eintritt in jedes Konzert und jede Veranstaltung des ASM gewährt.

Diesen gelungenen Abend würdigten die Besucher mit anhaltendem Applaus und der zweimaligen Forderung einer Zugabe.

 

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Zehn Jahre Vereinsheim: Musiker und Schützen feiern in Memmenhausen
13.08.2014

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Die Memmenhauser Musiker und Schützen feiern am Samstag und Sonntag, 16./17. August das zehnjährige Bestehen ihres Vereinsheimes. Die Fertigstellung des Hauses im Jahr 2004 und zwei entbehrungsreiche vorangegangene Jahre sind den Mitgliedern der beiden Vereine noch in Erinnerung. Nachdem gemeindlicher Grund zur Verfügung gestellt wurde, entstand in rund 12 500 freiwilligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden das neue Gebäude. Das gesamte Spektrum der anfallenden Arbeiten ist durch fachkundige Mitglieder in Eigenleistung bewerkstelligt worden. Seit Bestehen des Vereinsheimes sind viele Veranstaltungen und Events zustande gekommen. Unter anderem auch das Hoffest, zu dem die beiden Vereine nun bereits zum vierten Mal alle recht herzlich einladen. Am Samstag ab 20 Uhr startet der Festabend mit der Musikvereinigung Mindelzell und spannenden Spielen. Der Sonntag beginnt um 9.15 Uhr mit der Messe am Festplatz für die verstorbenen Mitglieder aller Vereine. Anschließend ist Weißwurst-Frühschoppen und zum Mittagstisch sorgt der Musikverein Memmenhausen für Unterhaltung. Nachmittags bei Kaffee und Kuchen gibt es Musik von der Jugendkapelle Mindel-Zusam. Bei schlechter Witterung fällt der Samstagabend aus und das Sonntagsprogramm findet stattdessen im Musikerheim statt.